Dörrautomat Vergleich 2017

Die besten Dörrautomaten finden

Modell
Vergleichssieger
Preis-Leistungs-Tipp
Bestseller
Preis
Note
sehr gut
1,1
sehr gut
1,2
sehr gut
1,3
sehr gut
1,3
sehr gut
1,4
sehr gut
1,4
gut
2,1
Kundenbewertung

3 Bewertungen

24 Bewertungen

32 Bewertungen

292 Bewertungen

7 Bewertungen

278 Bewertungen

94 Bewertungen

HerstellerRosenstein & SöhneTribestSTÖCKLITZS First AustriaExcaliburBielmeierClatronic
Allgemein
KlassifizierungProfiProfiMittelklasseEinstiegerMittelklasseMittelklasseEinsteiger
GerätetypEinschubsystemEinschubsystemStapelsystemStapelsystemEinschubsystemStapelsystemStapelsystem
Material der EinlegegitterKunststoffKunststoffEdelstahlKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Technische Daten
Leistung800 Watt630 Watt600 Watt240 Watt220 Watt700 Watt300 Watt
Produktabmessungen 39 x 50 x 49 cm43,2 x 37,1 x 50 cm34,5 x 34,5 x 28,6 cm32 x 31 x 26 cm33 x 42 x 18 cm34 x 34 x 34 cm32,7 x 33 x 31,5 cm
Gewicht0 k.A.11 kg3.2 kg2.0 kg3.72 kg4.5 kg1.75 kg
Anzahl der Einlegegitter10935445
LuftverteilungHorizontale LuftverteilungHorizontale Luftverteilungaktive WärmeluftzirkulationLüfter von untenHorizontale LuftverteilungHeizgebläse von obenUmluftfunktion
Gitter erweiterbarNicht möglichNicht möglichbis zu 10 Gitter möglichnicht vorgesehenNicht möglichbis zu 6 Gitter möglichnicht vorgesehen
Handhabung
Timer vorhanden
Stufenloses Thermostat
LautstärkeLeiseFlüsterprogramm vorhandenLeiseEtwas LautEtwas LautLeiseEtwas Laut
Fazit
Vor- und Nachteile
  • leistungsstarker Dörrapperat
  • digitale Steuerung
  • Profiqualität für schnelles Trocknen
  • große Stellfläche wird benötigt
  • geschmacksneutrale Metallgitter
  • kein Timer vorhanden
  • sehr Preiswert
  • kein Timer vorhanden
  • hohe Qualität für kleine Haushalte
  • keine Timerfunktion
  • preiswertes Mittelklasse Gerät
  • Nur nur drei feste Heizstufen
  • preiswert
  • längere Trocknungszeiten
Qualität
Profigerät zum günstigen Preis
Dörrgerät für Profis, die viel in bester Qualität trocknen wollen
Dank Metallgitter gut für Kräuter oder Pilze geeignet
Preiswertes Einsteigermodell mit viel Zubehör
Gerät für kleine Haushalte, die oft etwas zum Dörren haben
Solides, preiswertes Gerät für mittlere Mengen
Preiswertes Gerät für Einsteiger
Angebotzum Produkt »zum Produkt »zum Produkt »zum Produkt »zum Produkt »zum Produkt »zum Produkt »
Letzte Aktualisierung04.08.2017 11:1804.08.2017 11:4404.08.2017 10:3804.08.2017 11:3004.08.2017 11:0804.08.2017 11:2104.08.2017 10:46
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Gebrauch im Alltag

Dörrgerät: Optimaler Helfer um Lebensmittel haltbar zu machen!

Dörren ist eine alte, bewährte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Und das Beste ist, die Lebensmittel verlieren dabei kaum an Vitaminen oder Geschmack.

Während man früher dafür eigene Trockenkammern baute, lässt sich dies heute kinderleicht mit einem Dörrautomat bewerkstelligen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute unsere TÜV-geprüften Dörrautomaten etwas näher vorstellen.

Schnelleinstieg in den Vergleich: Unser Dörrautomat-Glossar

[Ausblenden]
  • Begrifflichkeit
    Erklärung
  • Klassifizierung
    Die Klassifizierung gibt Ihnen Auskunft darüber, für welche Personengruppe das Gerät geeignet ist. Dabei lässt sich grob sagen: Einsteigergerät ist für einmaligen oder seltenen Gebrauch gedacht. Mittelklasse ist für den öfteren Gebrauch mit akzeptabler Qualität gedacht. Profigeräte nutzen Sie für den täglichen Gebrauch und/oder für beste Qualität.
  • Gerätetyp
    Stapelsystem-Geräte sind günstiger und lassen sich dem Dörrvolumen anpassen. Nachteilig ist die ungleichmäßige Trocknung bei diesem System. Beim Einschubsystem lassen sich die Gitter, wie in einem Backofen einführen. Durch die horizontale Luftverteilung ergibt sich eine gleichmässigere Trocknung. Nachteil ist neben dem höheren Preis, der Platzbedarf für diese Geräte.
  • Material der Einlegegitter
    Edelstahlgitter sind hygenischer, geschmacksneutral, lassen sich schneller reinigen und die Trocknung geschieht schneller. Für klebriges Dörrgut, wie Fruchtleder, süßes Obst oder Joghurtdrops sind Kunststoffgitter besser.
  • Leistung
    Die Leistung gibt Aufschluss über Stromverbrauch. Sie ist aber auch ausschlaggebend für die Höhe der Temperatur. Es gilt dabei, wollen Sie immer viel auf einmal Dörren, sollte die Wattzahl höher sein. Für regelmäßige kleinere Mengen ist aufgrund des Energieverbrauchs eine niedrige Leistung besser.
  • Produktabmessungen
    Die Größe des Dörrgerätes ist in Zentimeter angegeben. Neben dem Platzbedarf lässt sich auch das Dörrvolumen grob einschätzen.
  • Gewicht
    Das Gewicht spielt eine Rolle, wenn Sie das Gerät nach dem Dörren aufräumen wollen. Nutzen Sie den Dörrapparat stationär spielt das Gewicht nur eine sekundäre Rolle.
  • Anzahl der Einlegegitter
    Mit mehreren Einlegegittern lässt sich das Fassungsvermögen besser anpassen. Auch hier ist die entscheidende Frage: Wie viel wollen Sie gleichzeitig trockenen? Und bei Geräten mit Stapelsystem gilt, je mehr Gitter, umso ungleichmäßiger die Trocknung.
  • Luftverteilung
    Es gibt zwei unterschiedliche Luftverteilungssysteme. Die horizontale Luftverteilung und die vertikale Verteilung. Beim Stapelsystem erfolgt sie vertikal, während beim Einschubsystem die Luft horizontal geschieht. Die horizontale Verteilung sorgt für ein besseres Trocknungsergebnis.
  • Gitter erweiterbar
    Manche Dörrgeräte lassen sich mit weiteren Gittern erweitern. In der Regel ist dies aber nur bei Geräten mit Stapelsystem möglich. Gerade, wenn Sie noch nicht wissen, wie viel sie gleichzeitig trocknen wollen, kann ein erweiterbares Gerät sinnvoll sein.
  • Timer vorhanden
    Es gibt Geräte mit Zeitschaltuhr oder manueller Abschaltung. Der Timer schaltet das Gerät nach der eingestellte Zeit ab. Da ein Dörrvorgang bis zu einem Tag dauern kann, ist ein Timer sinnvoll. Denn oft wird nach dieser langen Zeit einfach das manuelle Ausschalten vergessen. Mit einem Timer sparen Sie nicht nur Energie, sondern können auch die genaue Trocknungszeit für Ihr Dörrgut vorher einstellen.
  • Stufenloses Thermostat
    Mit einem stufenlosen Thermostat lässt sich die Temperatur exakt einstellen. Viele Lebensmittel benötigen unterschiedliche Trocknungstemperaturen. Wollen Sie gesundes und vor allem verschiedenes Dörrgut herstellen, ist ein Thermostat Pflicht. Eine Zwischenlösung sind Geräte mit verschiedenen Heizstufen.
  • Lautstärke
    Es gibt Geräte mir speziellen Flüsterprogrammen für die Nacht. Aber auch sonst ist die Lautstärke ein Kaufargument, da das Gerät lange läuft. Störende Geräusche können dabei die Nerven enorm belasten.

Ihre Vorteile

So kann ein Dörrautomat Ihr Leben erleichtern

Schonend und ohne Vitaminverlust lassen sich mit einem Dörrgerät Lebensmittel haltbar machen. Wir können Ihnen diesbezüglich unsere Vergleichssieger, Bestseller und Preis-Leistungs-Sieger nur empfehlen.

Was tun Dörrautomaten für Sie?

  • exakte Trocknungstemperatur: An Dörrautomaten lässt sich die Temperatur genau einstellen.
  • Niedrigere Temperaturen: Die Lebensmittel trocknen bei niedrigen Temperaturen.
  • Ökonomisch: Gegenüber eines Backofens ist der Energieverbrauch geringer.
  • Bessere Qualität: Trockengut aus einem Dörrapparat ist qualitativ besser als bei anderen Dörrmethoden.
… und sie können vor allem eines: Sie machen Ihre selbst gewählten Lebensmittel länger haltbar ohne Vitaminverlust. Sie können die Ernte aus dem Garten schonend haltbar machen und die getrockneten Lebensmittel haben Rohkostqualität.

Von nun an können Sie Ihren Speiseplan mit gesunden und haltbaren Nahrungsmitteln ergänzen!

Zum Anfassen nah

Das kann ein Dörrgerät

Dörrgeraet-zum-anfassen

A Heizlüfter:

Das zentrale Bauteil eines Dörrgerätes ist der Heizlüfter. Die Leistung der Gebläse liegt zwischen 200 und 1000 Watt.

B Dörrgitter:

Die Dörrgitter lassen sich über oder unter einer Basisstation stapeln oder in das Gerät einschieben. Die Einlegegitter sind aus Kunststoff oder Edelstahl.

C Timer:

Mit einem Timer lässt sich die Dörrzeit einstellen. Nachdem Ablaufen der Zeit schaltet das Gerät sich selbständig ab.

D Thermostat:

Mit dem Thermostat können Sie die Trocknungstemperatur exakt anpassen.

Funktionsweise und Bedienung

So funktioniert ein Dörrgerät

Dörrautomaten sind ähnlich aufgebaut, wie ein Backofen mit Umluftfunktion. Das Dörrgut wird mit warmer Luft umströmt. Dabei entzieht die warme Luft den Nahrungsmitteln Feuchtigkeit und gibt sie an die Umgebungsluft ab.

Die Luft trifft entweder vertikal oder horizontal auf das Trockengut. Bei der horizontalen Methode gelingt in der Regel aber eine gleichmäßigere und somit bessere Trocknung.

Einfache Bedienung in 3 Schritten


  • Schritt 1: Je nach Modell befinden sich in einem Dörrautomaten mehrere Trocknungsfächer. Hier müssen Sie Ihre Lebensmittel, vornehmlich Obst, zum Dörren einlegen. Verschließen Sie anschließend die jeweiligen Fächer.

  • Schritt 2: Schalten Sie nun Ihren Dörrautoamten ein. Bei einigen Modellen können Sie sogar die Dehydrierungsstufe vorgeben. Dadurch wird den Lebensmitteln die notwendige Feuchtigkeit, sprich das Wasser entzogen.

  • Schritt 3: Nach dem Trocknungsvorgang können Sie Ihr Obst auf einfache Weise entnehmen.

Funktionsweise des Dörrautomaten


Dörrgeräte verfügen über mehrere Dörrgitter, die sich entweder stapeln oder in das Gerät einschieben lassen. Auf diese Gitter legen Sie die dünn geschnittenen Lebensmittel, die Sie trockenen wollen.

Viele Geräte haben einen stufenlosen Thermostat, mit dem sich die Temperatur exakt einstellen lässt. Andere Geräte haben hingegen nur einen Ein/Aus-Schalter oder mehrere Heizstufen.

Ein Einstellen von genauen Temperaturen ist in aller Regel nicht möglich.

Anschließend trocknen die Nahrungsmittel mehrere Stunden, bis der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist. Eine hilfreiche Funktion ist hier ein verbauter Timer. So können Sie die Dörrzeit im Vorfeld einstellen und können den Apparat seine Aufgabe unbeobachtet erledigen lassen.

Vorstellung des Sedona Dörrgeräts:

Einsatzmöglichkeiten: Wofür können Sie einen Dörrautomaten verwenden?

Sie benötigen einen Dörrautomat, wenn Sie die Ernte aus Ihrem Garten haltbar machen wollen. So haben Sie zum einem länger gesunde Nahrung und zum anderen lassen sich große Ernten besser bewerkstelligen.

Aber auch für Menschen, die auf ihre Ernährung achten wollen, oder wenige Zusatzstoffe im Essen haben wollen, nutzen gerne einen Dörrautomat.

Folgende Gründe sind dafür ausschlaggebend:

  • Keine Konservierungsstoffe: Dörren funktioniert komplett ohne Konservierungsstoffe
  • Vitalstoffe bleiben erhalten: Beim Dörren gehen keine Vitamine oder Vitalstoffe verloren
  • Ausgangsware ist frisch: Sie sehen, wie das Ausgangsprodukt im Rohzustand. Unmöglich bei verarbeiteter Fabrikware.

Zusammenfassend können Sie ein solches Gerät für die Trocknung von

  • Kräutern,
  • Pilzen,
  • Fleisch,
  • Gemüse und
  • Obst

verwenden.

Video über den Bestseller von Bielmeier:

Einsatzmöglichkeiten für ein Dörrgerät

Gehören Sie zu den Pilzsammlern? Dann wissen Sie ja bestimmt, dass die Auswahl saisonal sehr begrenzt ist. Mit einem Dörrgerät lassen sich frische Pilze problemlos trocknen und haltbar machen. Und das Beste ist, dass der Geschmack von Trockenware um ein Vielfaches intensiver ist, als bei Frischware.

Aber auch Fleisch für Beef Jerky lässt sich mit einem Dörrgerät herstellen. Sie können das Fleisch dabei ganz nach Ihren Wünschen marinieren und trocknen. Und natürlich haben Sie die Kontrolle, dass keine Konservierungs- oder Farbstoffe im fertigen Produkt enthalten sind.

So machen Sie Trockenfleisch selber:

Und zu guter Letzt können Sie noch den Klassiker Gemüse- und Obstchips machen. Dank der niedrigen Trocknungstemperatur sogar in Rohkostqualität.

Das sind die gängigsten Möglichkeiten, die sich mit einem Dörrautomat machen lassen. Weitere Infos und Rezepte finden Sie in Rezeptbüchern oder Kochwebseiten.

Dörrgerät für Sonderfälle

Interessant ist die Verwendung eines Dörrautomaten, um zuvor aufgekochte Brühe für längere Zeit haltbar zu machen. Dabei wird der Brühe die Feuchtigkeit entzogen und Sie erhalten dadurch eine Art Trockenpulver, die jederzeit wieder mit Wasser angerührt werden kann. Auf diese Weise können Sie sich leckere Brühe für spätere Gelegenheiten aufbewahren.

Reinigung & Pflege

Die Pflege und Reinigung von Dörrgeräten ist simpel. Die Gitter aus Kunststoff oder Edelstahl lassen sich in der Spülmaschine ohne großen Aufwand reinigen.

Lediglich bei klebrigen Waren, wie Beef Jerky oder Bananen kann es kleinere Probleme geben. Der Handel hat dafür aber spezielle Dörrfolien auf Lager. Aber auch Backpapier leistet hier gute Dienste, wenn auch nicht ganz so effektiv.

Wichtig dagegen ist die optimale Lagerung von getrockneten Waren. Verwenden Sie luftdichte Behälter oder Beutel für die Lagerung. So bleibt das Dörrgut lange knusprig und geschmackvoll.

Reparatur

Bis auf wenige Ausnahmen ist die Anschaffung eines Dörrautomaten keine preiswerte Angelegenheit. Insoweit kann es durchaus erforderlich sein, bei einer Funktionsstörung sich an den Händler bzw. an den Hersteller zu wenden.

Häufig sind es die integrierten Heizelemente, die ggf. ausgetauscht werden müssen. Viele renommierte Markenhersteller bieten hier jedoch einen guten Reparaturservice an.


Typen

Verschiedene Dörrgerät-Typen

Dörrgeräte werden vor allen in die folgenden beiden Typen unterteilt:

Dörrgerät mit Stapelsystem

Dörrgeräte mit Stapelsystem haben den Vorteil, dass sich die Dörrfläche anpassen lässt. Gerade für Nutzer, die nur kleine Mengen trocknen, sind diese Geräte geeignet, da sie nur wenig Platz brauchen. Und bei Bedarf lassen sie sich erweitern – auch mit zusätzlich gekauften Gittern.

Dörrgeräte mit Stapelsystem haben eine vertikale Luftverteilung, eine kleine Bauform und stapelbare Dörrgitter.

Vorteile

  • kompakte Bauweise
  • in der Regel erweiterbar

Nachteile

  • nur für kleinere Mengen geeignet

Stoeckli Dörrex

Dörrgerät mit Einschubsystem

Optisch erinnern die meisten Dörrgeräte mit Einschubsystem an einen kleinen Backofen. Die Modelle mit Einschubsystem haben eine horizontale Luftverteilung und in der Regel eine größere Dörrfläche als die Stapelsysteme.

Vorteile

  • auch für größere Mengen geeignet
  • einzeln ausziehbare Dörrgitter

Nachteile

  • sind in der Regel größer als die Dörrgeräte mit Stapelsystem

Sedona Rohkost-Dörrgerät

Dörrautoamt bei Stiftung Warentest

Wenn Sie bei der Stiftung Warentest nach einem Vergleich über Dörrgeräte suchen, werden Sie dort leider nicht fündig. Die Stiftung Warentest hat keinen aktuellen Vergleich über Dörrautomaten durchgeführt. Jedoch finden Sie hier interessante Informationen zum Thema Trockenfrüchte.

Sobald von dort ein entsprechender Vergleichbericht vorhanden ist, werden wir Sie hierüber unverzüglich informieren.

Die drei größten Hersteller von Dörrautomaten und ihre Merkmale

Stöckli

Stockli Logo

  • Qualität: Stöckli ist in ein Schweizer Familienunternehmen, dass Elektrogeräte rund ums Thema Essen anbietet. Das Unternehmen verkauft, Fonduesets, Raclette- oder Pizzaöfen. Aber am bekanntesten sind ihre Dörrgeräte.
  • Marke: Stöckli bietet hochwertige Dörrgeräte mit Stapelsystem an und liegt damit im höherpreisigen Segment.
  • Besonderheiten: Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern bietet Stöckli Dörrgitter aus Edelstahl und Kunststoff an, die sich auf allen Modellen nutzen lassen.

Rosenstein und Söhne

Logo RS

  • Qualität: Rosenstein & Söhne ist ein Hersteller von Küchenhelfern und Kochgeräten. Das Unternehmen arbeitet mit dem Versandhandel PEARL eng zusammen.
  • Marke: Die Marke produziert verschiedene Dörrgeräte mit Stapelsystem, aber auch mit Einschubsystem und liegen im mittleren Preissegment.
  • Besonderheiten: Besonderes Herausstellungsmerkmal sind die günstigen Profigeräte im modernen Design. Die Geräte von Rosenstein sind zudem alle aus leicht zu reinigenden Kunststoff hergestellt.

Sedona

sedona logo

  • Qualität: Sedona vertreibt Dörrgeräte der Spitzenklasse. Die Geräte schneiden bei sämtlichen Tests immer sehr gut ab.
  • Marke: Qualität hat ihren Preis. Sedona bietet nur Gerät mit Einschubsystem an, die bei den Preisen im oberen Segment liegen.
  • Besonderheiten: Mit einem Sedona Dörrgerät lässt sich alles bewältigen was beim Dörren möglich ist. Das Unternehmen entwickelt seine Geräte auch stetig weiter, um an der Spitze zu bleiben.

Praxistipps aus unserer Redaktion

Mit den nachfolgenden Tipps möchten wir Themen aufgreifen, die in Bezug auf Dörrgeräte von Relevanz sein können. Dabei gehen wir auf die Ausstattung der Geräte und deren Nutzen ein, sowie die Verarbeitung der Lebensmittel.

Tipps für Heimwerker


TIPP 1: Welche Lebensmittel eignen sich zum Dörren?


Folgende Nahrungsmittel eignen sich zum Dörren:

  • Früchte und Beeren
  • Wurzelgemüse (z. B. Lauch, Möhren, Sellerie)
  • Obst (z. B. Bananen, Apfel, Birne)
  • Gewürzkräuter (z. B. Thymian, Oregano)
  • Teekräuter (z.B. Melisse, Salbei)
  • Hülsenfrüchte (z.B. Sojabohnen, Kichererbsen)
  • Fleisch (z.B. Rind oder Huhn)
  • fetthaltiger Fisch
  • Pilze (z.B. Steinpilz, Pfifferlinge)
  • Es eignen sich aber nicht alle Lebensmittel zum Dörren. Viele Lebensmittel verlieren während des
  • Trockenvorgangs an Geschmack und Qualität.
  • viele Milchprodukte (z.B. Käse oder Quark)
  • gewisse Kräuter schmecken nur frisch (z.B. Petersilie oder Bärlauch)
  • Nahrung mit wenig Feuchtigkeit (z.B. Nüsse oder Getreide)
  • Kohlgemüse
  • Radieschen oder Rettich
  • Gurken


TIPP 2: Das Dörrgut richtig vorbereiten


Um gute Trockenware zu bekommen, müssen Sie die Nahrungsmittel richtig vorbereiten. Grundsätzlich gilt beim Dörren, dass nur makellose Ware verarbeitet wird. Lebensmittel mit Druckstellen, überreife Früchte oder schadhafte Waren sind zum Dörren ungeeignet.

Früchte, Beeren oder Kräuter dörren Sie am Besten im Ganzen und portionieren es gegebenenfalls erst nach dem Trocknungsvorgang.

Gemüse, Obst und Pilze schneiden Sie hingegen in dünne Scheiben und verteilen es auf den Dörrgittern.
Fleisch schneiden Sie ebenfalls in dünne Scheiben. Jedoch werden die Stücke vor dem Dörren noch gewürzt und mariniert.

Verteilen Sie das Dörrgut immer gleichmäßig auf den Gittern. Ein Überlappen der Nahrungsmittel ist zu vermeiden. Je voller die Gitter belegt sind, umso länger dauert der Trocknungsvorgang

Tipps für Handwerker

TIPP 1: Der Unterschied zwischen einem Dörrgerät mit Stapelsystem und Einschubsystem


Die meisten Dörrgeräte mit Stapelsystem liegen preislich im unteren bis mittleren Preissegment. Nachteil bei diesen Geräten ist die unregelmäßige Trocknung. Das Dörrgut, welches näher am Lüfter liegt, wird schneller trocken.

Um dies zu verhindern, müssen Sie entweder die Gitter immer wieder umsortieren oder Sie befüllen die Gitter mit Lebensmitteln, die unterschiedliche Trocknungszeiten haben.

Oder Sie befüllen die Gitter mit Lebensmittel, die unterschiedliche Trocknungszeiten haben. Dörrgut, das länger trocknen muss, kommt dann näher an den Lüfter. Vorteilhaft wirkt sich der Platzbedarf aus. Erstens sind Geräte mit Stapelsystem grundsätzlich kompakter gebaut und zweitens lassen sich unbenutzte Dörrgitter im Schrank verstauen.

Dörrgeräte mit Stapelsystem trocknen die Lebensmittel – dank der horizontalen Luftverteilung – gleichmäßiger.

Ein weiterer Vorteil ist die Zugänglichkeit zu den Dörrgittern.

Während Sie beim Stapelsystem immer die Gitter anheben müssen, lassen sich beim Einschubsystem die Gitter, wie bei einem Backofen herausziehen. Der Dörrvorgang wird so nicht unterbrochen.


TIPP 2: Edelstahlgitter oder Kunststoffgitter – was ist besser geeignet?


Kunststoffgitter eignen sich für Lebensmittel die zum „Kleben“ neigen. Dazu gehören Aprikosen, Bananen oder auch Beef Jerky. Nachteilig an Kunststoffgittern ist die schlechtere Luftverteilung.
Mit Kunststoffgittern dauert das Trocknen deshalb länger.

Ein weiterer gesundheitlicher und geschmacklicher Nachteil liegt im Kunststoff selber. Das Dörrgut schmeckt in manchen Fällen nach Plastik. Achten Sie zudem, dass die Gitter frei von BPS sind, da dieser Stoff als möglicherweise gesundheitsschädlich gilt.

Edelstahlgitter sind hingegen geschmacksneutral. Zu dem erfolgt die Trocknung schneller. Deshalb eignen sich die Gitter für nicht klebendes Trockengut, wie Pilze, Kräuter oder Gemüse. Ein weiterer Vorteil ist die Reinigung: Edelstahl bekommen Sie immer rückstandslos sauber, während Kunststoff sich mit der Zeit durch austretende Säfte verfärben kann.

Um die Nachteile beider Varianten zu minimieren, können Sie die Gitter mit Backpapier oder spezieller Dörrfolie auslegen. Jedoch verlängert sich dadurch die Dörrzeit. Aber Sie haben kein Ankleben mehr und das Dörrgut schmeckt auch nicht nach Plastik.


TIPP 3: Timer und Thermostat – die Vorteile


Ein regelbarer Thermostat ist wichtig, wenn Sie Nahrungsmittel möglichst schonend trocknen wollen. Um Rohkostqualität zu erhalten, d.h. dass die Vitalstoffe nicht verloren gehen, darf die Temperatur 42 °C nicht überschreiten.

Bei Kräutern oder Pilzen hingegen ist eine schnellere Trocknung manchmal von Vorteil. Mit einem Thermostat lässt sich die Temperatur deshalb immer genau anpassen. Ein Mittelweg sind Dörrautomaten mit verschiedenen Heizstufen.

Der Timer hingegen ist nicht ganz so wichtig, sofern Sie den Dörrapparat stetig im Blick haben.
Dörren dauert in der Regel mehrere Stunden. Ein Timer ist dafür da, dass der Trocknungsprozess im richtigen Moment gestoppt wird. Wenn Sie den Automaten zum Beispiel über Nacht laufen lassen, oder eher zum „vergesslichen Typ“ Mensch gehören, kann Ihnen ein Timer große Dienste erweisen.


Kaufentscheidung

So finden Sie den perfekten Dörrautomaten für Ihren Gebrauch

Nachfolgend möchten wir Sie noch auf Produkteigenschaften hinweisen, die für eine Kaufentscheidung nicht unwichtig sind.

Das Dörrvolumen

Dörrautomaten werden mit unterschiedlichen Volumen angeboten. Es gibt keine einheitlichen Einheiten, bei den Herstellern. So dass sich das Volumen am besten nach den Produktabmessungen ermitteln lässt. Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der Dörrgitter.

Sind Sie sich nicht sicher, wie viel Sie Dörren wollen, dann entscheiden Sie sich für ein Modell, das sich später mit weiteren Ersatzgittern erweitern lässt. In der Regel funktioniert dies aber nur bei Geräten mit Stapelsystem.

Die Luftverteilung

Wie wir schon erfahren haben, gibt es Dörrgeräte mit horizontaler oder vertikaler Luftverteilung.

Grundsätzlich ergibt eine horizontale Luftverteilung ein besseres und gleichmäßigeres Dörrergebnis. Preislich liegen diese Geräte aber höher.

Ein einstellbares Thermostat oder mehrere Heizstufen

Mit einem einstellbaren Thermostat können Sie die Temperatur dem Dörrgut genau anpassen. Für Rohkostqualität benötigen Sie zudem eine Temperatur unterhalb von 42°C.

Wollen Sie möglichst viele Rezepte ausprobieren und dabei auch vitalstoffreiches Trockengut erreichen, ist ein einstellbares Thermostat wichtig.

Der Timer

Mit einem Timer schaltet sich das Dörrgerät nach der eingestellten Zeit automatisch ab. So kann das Dörrgut nicht zu lange trocknen. Und Sie sparen Energie, da der Dörrapparat nur so lange läuft, wie Sie wünschen.

Ein Timer hilft Ihnen den Dörrvorgang genau nach Rezept oder Wunsch durchzuführen.

Die Lautstärke

Ein Dörrvorgang dauert mehrere Stunden. Dabei können langanhaltende Geräusche einem auf die Nerven gehen. Insofern Sie lärmempfindlich sind oder das Gerät nicht an einem wenig benutzten Raum abstellen können, sollte die Lautstärke in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen.

Manche Hersteller bieten Geräte mit Flüsterprogramm an, der speziell für den Nachtbetrieb geeignet ist.

Kosten

Die günstigsten Dörrgeräte haben ein Stapelsystem mit vertikaler Luftverteilung. Die Funktionen sind sehr einfach und die Geräte sind nicht erweiterbar. Preislich liegen diese Modelle zwischen 20 und 30 €. Bessere Dörrgeräte im Stapelsystem, die Thermostat und Timer haben liegen im Preissegment zwischen 40 und 80 Euro.

Ab 100 Euro werden schon hochwertige Modelle angeboten, die sich auch erweitern lassen, wie von Beispiel von Stöckli.

Geräte mit Einschubsystem starten bei einem Preis von 100 €. In der Regel haben diese Geräte dann auch Timer und Thermostat verbaut. Top-Marken, wie zum Beispiel Sedona, kratzen auch schon einmal an der 500 Euro Grenze.

Preisgestaltung bei Dörrautomaten

  • Günstigste Variante: hier ist in erster Linie die Einsteigerklasse mit Stapelsystem gemeint, wobei Sie hier mit Preisen zwischen 20 und 30 Euro rechnen müssen.
  • Mittelklasse: auch in der Mittelklasse finden Sie gute Stapelsysteme zwischen 40 und 80 Euro. Hierzu gehören auch unsere Preis-Leistungs-Sieger von TZS und unser Bestseller von Bielmeier.
  • Top-Modelle: zur Profi-Liga gehören die Modelle mit Einschubsystem. Es gibt sie ab knapp 180 Euro aufwärts, wobei auch unser Vergleichssieger von Rosenstein & Söhne zu finden ist.

Welchen Dörrautomaten brauche ich?

Heimwerker Handwerker
Einsatzgebiet in der eigenen Küche auch im gewerblichen Bereich
Bauart vornehmlich Stapelsystem meist Einschubsystem
Leistung bis 300 Watt ab 300 Watt
Timer nein ja
Thermostat nein ja
Kosten bis 100 Euro ab 100 Euro
FAQ

Fragen & Antworten zum Dörrautomat

Was ist der Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Luftverteilung?


Es gibt zwei verschiedene Arten der Luftverteilung bei Dörrautomaten. Geräte mit Stapelsystem haben eine vertikale Luftverteilung, Geräte mit Einschubsystem in der Regel eine horizontale Luftverteilung.

Bei der vertikalen Luftverteilung kommt die Trockenluft entweder von einer Basisstation von unten oder einem Deckel von oben auf das Dörrgut. Daraus ergibt sich, dass die Ware, die näher am Lüfter liegt schneller trocknet. Der Grund ist, dass die ersten belegten Gitter verhindern, dass der Luftstrom gleichmäßig alles erreicht. Ein Um stapeln während des Dörrprozesses ist deshalb unabdingbar.

Anders sieht es bei der horizontalen Luftverteilung aus. Hier kommt die Luft von hinten. Alle Gitter werden hier gleichmäßig umströmt. So herrschen nahezu bei allen Gittern gleiche Bedingungen. Einzig bei Geräten, die keine schließbare Klappe haben, kann es vorkommen, dass das Dörrgut hinten am Lüfter ebenfalls schneller trocknet. Der Unterschied ist aber geringer als bei einer vertikalen Luftverteilung.


Wofür benötige ich eine Dörrfolie?

Für die Dörrgeräte werden Dörrfolie oder Paraflexbögen als Zusatzmaterial angeboten. Diese verhindern, dass die Lebensmittel auf den Gittern festkleben. Grundsätzlich lässt sich sagen, falls Sie nur nicht klebende Lebensmittel wie Kräuter, Apfelchips oder Pilze trocknen, sind die Folien nicht nötig.

Für klebende Nahrungsmittel wie Fruchtleder, Joghurtdrops oder Beef Jerky empfiehlt es sich in die Folien zu investieren. Die Folien sind antihaftbeschichtet und lassen sich nach dem Reinigen auch wieder verwenden.

Manchmal bekommen Sie zwar auch Backpapier als Alternative empfohlen, aber in der Praxis hat sich dies nicht bewährt.


Wie kann ich auch anders Dörren?

Da das Dörren eine sehr alte Methode ist, können Sie Lebensmittel auch auf anderen Arten trockenen. Da aber die Dörrgeräte speziell dafür gebaut sind, sind die anderen Methoden nur Lösungen mit Abstrichen. Haben Sie vor öfters zu Dörren, gibt es keine Alternative zum Dörrautomat.

Die Lufttrocknung ist die simpelste Methode. Legen Sie hier die Nahrungsmittel dünn geschnitten auf ein Sieb aus und lassen Sie es an einem trocknen Ort, z.B. den Dachboden, mehrere Tage liegen. Alternativ lassen sich die Lebensmittel auch auf einen Faden auffädeln. Nachteil der Methode ist neben dem hohen Zeitaufwand der hygienische Aspekt. Das Dörrgut ist tagelang Staub, Fliegen und anderen Einflüssen ausgesetzt.

Beim Solardörren wird mit Hilfe der Sonne getrocknet. Das Dörrgut wird auf Gittern entweder direkt in die Sonne gelegt oder in eine Kiste. Zusätzlich können Sie die Kiste noch mit schwarzer Folie bedecken. Nachteil an dieser Methode ist neben der Abhängigkeit von der Witterung, die schwer zu kontrollierende Trocknungstemperatur. Ein Dörren in Rohkostqualität ist mit dieser Methode deshalb schwer möglich.

Im Backofen können Sie ebenfalls Dörren. Legen Sie die Nahrungsmittel auf ein Backblech im Ofen aus und schalten ihn auf niedrigste Stufe ein. Wenn Sie über eine Umluftfunktion verfügen, können Sie diese zusätzlich nutzen. Damit die Feuchtigkeit gut abgeführt wird, lassen Sie die Ofentür einen Spalt offen (z. B. einen Kochlöffel einklemmen). Größter Nachteil ist hier die Energieverschwendung. Zusätzlich starten die meisten Backöfen erst bei einer Temperatur von 50°C. So ist Rohkostqualität wieder schwer umsetzbar.


Wo kann ich einen Dörrautomat kaufen?

Dörrgeräte werden in den verschiedensten Onlineshops angeboten. Aber auch in den bekannten Elektromärkten oder Discountern können diese Geräte gekauft werden:

  • Saturn,
  • Mediamarkt,
  • Euronics,
  • Promarkt,
  • Aldi,
  • Lidl,
  • Expert oder
  • Norma

5 gute Gründe für einen Dörrautomat

  1. Lebensmittel lange haltbar machen
    : Lebensmittel mittels Dörren haltbar zu machen war und ist ein erprobtes Verfahren.
  2. Geschmacksintensiv genießen
    : Beim Dörren in Rohkostqualität bleiben die Vital- und Geschmacksstoffe erhalten. Dies geschieht auf natürliche Weise ganz ohne schädliche Zusätze.
  3. Ganzjährig Obst und Gemüse
    : Mit einem Dörrautomat können Sie saisonale Waren haltbar machen. Dadurch haben Sie diese auch außerhalb der Erntezeit in Ihrer Vorratskammer.
  4. Spezialitäten zubereiten
    : Mit einem Dörrgerät können Sie Spezialitäten wie Fruchtleder, Beef Jerky oder Apfelchips zubereiten, die Sie ansonsten teuer im Laden kaufen.
  5. Vitaminschonend konservieren
    : Ein Dörrapparat ist geeignet, wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten wollen. Ersetzen Sie vor allem die ungesunden Knabbereien durch selbst hergestelltes, gesundes Dörrgut.

Abschließende Checkliste für Ihren Dörrautomaten-Kauf

  1. Was lässt sich mit einem Dörrgerät alles machen?
  2. Was bin ich bereit, maximal für einen Dörrautomat auszugeben?
  3. Welches System passt zu mir, Einschub oder Stapelsystem?
  4. Welche Lebensmittel lassen sich dörren?
  5. Warum sollte mein Dörrautomat mit Timer und Thermostat ausgestattet sein?
Bewertet mit 4.2 von 5 Sternen (durch 52 Bewertungen)