Schlechte Laubsauger: Finger weg von diesen Modellen!

Veröffentlicht am 28. September 2016

Kaputte Motoren, Verstopfungen und zu wenig Leistung: Wir sagen, welche Laubsauger-Geräte schlecht und somit keine Empfehlung sind.

Laubsauger im Vergleich: Empfehlungen und Top-Modelle

Sobald die ersten Blätter von den Bäumen fallen, hört man sie zunehmend an jeder Ecke: Laubbläser und Laubsauger. Die modernen Geräte zur bequemen Beseitigung von Laubblättern erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, doch sie stehen auch in der Kritik. Zum Beispiel, weil die Laubsauger und Laubbläser viel Lärm machen.

Wie es unser neuer Laubsauger-Vergleich zeigt, muss das so nicht sein! Es gibt durchaus recht leise Modelle. Zum Beispiel empfehlen wir den Roby RV3000CSV, der eine gute Leistung bietet und zudem preiswert ausfällt.

Achtung bei diesen Laubsauger-Modellen

Doch wo es Licht gibt, fällt auch Schatten: Unsere Obrero.de-Experten haben einige Modelle in Augenschein genommen und zudem in verschiedenen Foren sowie Onlineshops die Meinungen und Benotungen ausgewertet. Die Ergebnisse fallen teilweise erschreckend aus. Laut unseren Auswertungen gibt es viele Dinge zum Beanstanden. Einige Mängel sind sogar gefährlich. Und so mancher Laubsauger entpuppt sich als Fehlkauf mit kurzer Lebensdauer.

Ein Problem, das bei vielen Modellen auftritt – gerade bei günstigen Laubsaugern – sind die Vibrationen. Das ist unangenehm. Außerdem wird gerne bei der Saugleistung gespart, wodurch große Blätter oder Blattstiele nicht richtig angesaugt werden. Zum Beispiel reicht beim Skil 0790AA die Motorleistung nur aus, wenn man das Saugrohr genau über die Blätter platziert – und das auch nur bei trockenem Laub. Mit feuchten Blättern wird das vier Kilogramm schwere Skil-Gerät fast gar nicht fertig. Somit schränkt das den Einsatz ziemlich ein.

Eben so wenig konnte der Einhell RG-EL 2700 E die Obrero.de-Fachleute überzeugen. Bei diesem Elektro-Laubsauger kommt es gerne zu Verstopfungen. Zudem fällt der Laubsack viel zu klein aus, weswegen man ihn alle ein bis zwei Minuten entleeren muss – das frisst unnötig Zeit.

Kritische Mängel bei Laubsaugern

Vom Hitachi LRB 24 E raten wir ebenso ab. Unter anderem deswegen, weil es keinen Tragegurt gibt, der Laubbläser stark vibriert und für einen Preis von rund 200 Euro nicht gerade wertig wirkt. Zudem wird der Laubsauger unangenehm warm und es fehlt der Sicherheitsschalter.

Ebenfalls kritisch erwies sich der MTD MT 32 BPB bei den Auswertungen durch Obrero.de-Experten. Wir fanden einige Kundenstimmen, die vom Kauf des Laubbläsers abraten. Der Grund: Der Viertakter machte mehrmals Probleme und fiel aus, weswegen er in die Werkstatt musste.

Ebenso mangelhaft erwies sich der AL-KO 112728 Blower Vac 2200 E. Der Elektro-Laubsauger fällt bei den Kundenmeinungen durch, weil das günstige Gerät (Preis: rund 50 Euro) Wackelkontakte aufwies oder schon nach kürzester Zeit komplett defekt war. Das kann und darf nicht sein – selbst im Billig-Segment nicht!

Schlechte Laubsauger: Finger weg von diesen Modellen!

Al-Ko Laubsauger (Bild: AL-KO)

Fazit

Laubsauger ist nicht gleich Laubsauger. Greifen Sie nicht blind zu, sondern informieren Sie sich vorher genau über die Vor- und Nachteile. Zum Beispiel finden Sie auf Obrero.de mehrere aktuelle Vergleichssieger und empfehlenswerte Modelle.

Bild: AL-KO